Allerlei
In Brasov werden wieder Hunde gejagt und grausam getötet... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Montag, den 04. Februar 2013 um 18:17 Uhr

 

bmt und Tasso fordern Fair Play für Straßenhunde:
Protestaktion am 5. Februar 2013 vor der rumänischen
Botschaft in Berlin

Im Vorfeld des European Youth Olympic Winter Festival
(17.-22. Februar) in Brasov werden wieder Straßenhunde
grausam gejagt. Um die Öffentlichkeit auf die neuerliche
Gewalt gegen die herrenlosen Hunde aufmerksam zu
machen, veranstalten bmt und Tasso gemeinsam
eine Protestaktion vor der rumänischen Botschaft in Berlin.

Wo?                                                 Wann?

Rumänische Botschaft                      5. Februar, 11.00-13.00 Uhr
Dorotheenstraße 62-66,
10117 Berlin

08.01.2013: Das Einfangen der Hunde hat begonnen!

Das Olympische Winterfestival der Europäischen Jugend findet 2013 in Brasov statt. Das olympische Dorf sowie alle Wettkämpfstätten befinden sich unweit der Stadt im Südosten Rumäniens. Austragungsorte sind Predeal, Rosenau (Rasnov), Poiana Brasov und Brasov selbst. Vorbildfunktion und Fair Play zu erwarten, fällt schwer angesichts der Tatsache, dass hier in den letzten Jahren über 30.000 Straßenhunde umgebracht wurden und auch jetzt wieder Hunderte von Hunden verhungern
in den städtischen Lagern von Brasov Stupin und Rasnov.
Das Geld der Stadt fließt in die Taschen der Hundefänger, allen voran die größten Tierquäler Flavius Barbulescu und sein skrupelloser Tierarzt Filip Ailin. Die eingesperrten Hunde derzeit ca. 400 Tiere, erhalten keinerlei tierärztliche Versorgung und ordentliches Futter nur, wenn die Tierschützer füttern. Bürgermeister Scripcaru würde sie zynisch verhungern lassen. Auch der Bürgermeister von Rasnov glänzt durch Hundehass und Missachtung des geltenden Tierschutzgesetzes.

 

 
Großes Danke schön für unsere Gassi-Geher PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Sonntag, den 27. Januar 2013 um 17:14 Uhr

Unsere Gassi-Geher, neben den Dosenöffnern (d.h. dem Personal), die wichtigsten Menschen für unsere Vierbeiner.

Unsere Gassi-Geher, die unermüdlich Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat bei Wind und Wetter, mit großen und kleinen Hunden, mit gut leinenführigen bis Rambos an der Leine, mit Nasentieren bis Hund guck in die Luft, mit langsamen bis kaum zu bremsenden, mit ängstlichen bis sich maßlos überschätzenden, mit nur einem bis mehreren an der Hand, mit und ohne Leckerlis in der Tasche, über die Wiesen, in den Wald, in die Stadt gehen.

Diesen Menschen gebührt unsere besondere Anerkennung, denn sie machen dies aus Liebe zu den Hunden. 

Aber…. es ist nicht alleine das Gassi-Gehen, nein, auch das Gassi-Bürsten und Gassi-Streicheln, das dieses Ehrenamt so wertvoll macht.

      

1000 Dank an Euch, Eure Treue und Engagement.

Euer Tierheim-Team

 
Wende für Straßenhunde in Europa???... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Samstag, den 19. Januar 2013 um 16:57 Uhr

TASSO-Newsletter

 

Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben!
Tierschützer fordern Verantwortung von Brüssel -
Übergabe von über 120.000 Unterschriften an die EU-Kommission

 

Unter dem Motto "Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben" hat der Verein Ärzte für Tiere zu einer europaweiten Unterschriften-Aktion aufgerufen. Am 24. Januar 2013 werden diese Unterschriften der zuständigen Kommission in Brüssel im Rahmen einer Anhörung übergeben. Bisher sind bereits 120.000 Unterschriften gesammelt worden.

"Eine einmalige Chance! Zusammen mit dem Verein Ärzte für Tiere und anderen namhaften Tierschutzorganisationen werden wir uns vehement dafür einsetzen, dass die Politik endlich die Rahmenbedingungen schafft, die nötig sind, um das Leid der Straßenhunde Europas dauerhaft zu beenden", so Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Jeder Einzelne von uns trägt mit seiner Unterschrift zu einem ersten Schritt in die richtige Richtung für die Straßenhunde Europas bei."

Machen Sie mit  - geben Sie den Hunden jetzt Ihre Stimme:


www.eu-protest1.aerztefuertiere.de            

 

 

© Copyright TASSO e.V.

 
Thank you for supporting 8hours PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Samstag, den 12. Januar 2013 um 18:56 Uhr

Liebe Freunde,

... ein herzliches Dankeschön...
Zunächst einmal möchte ich Ihnen nochmals dafür danken, dass Sie vor einigen Monaten die 8hours-Kampagne mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben. Wie Sie sicherlich erinnern, verfolgt die 8hours-Kampagne das Ziel, die Transportzeiten für Tiere, die zum Zwecke der Schlachtung transportiert werden, auf maximal 8 Stunden zu verkürzen. Als Sie die 8hours-Petition unterschrieben haben, haben Sie Ihre Email-Adresse hinterlassen – dies gibt mir die Möglichkeit, Sie kurz über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

… ein ganz besonderer Tag…
Wir können einen weiteren wichtigen Tag für die 8hours-Kampagen feiern: das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit einen Bericht zu Lebendtiertransporten angenommen und fordert damit EU-weit eine Transportzeitbegrenzung von 8 Stunden! Natürlich ist das nicht das Ende der Kampagne, denn allein die Annahme dieses Berichtes reicht für eine Gesetzesänderung nicht aus. Aber es ist ein weiterer Meilenstein, den wir erreicht haben – Dank Menschen wie Ihnen.

Hurra!
1.103.248 Unterschriften wurden dem zuständigen EU-Kommissar bereits Mitte dieses Jahres übergeben. Diese überwältigende Manifestation des Bürgerwillens ist ein wahrer Erfolg. Darauf können wir stolz sein.

... Was gibt’s sonst Neues?
Am 15 März hat das Europäische Parlament – mit den Unterschriften von 395 Abgeordneten – die Schriftliche Erklärung 49/2011 angenommen und fordert somit die EU-Institutionen auf, eine Obergrenze von 8 Stunden für Transporte von Tieren einzuführen, die zu Schlachtzwecken transportiert werden.
Weiterhin haben wir im September eine Konferenz auf Malta organisiert: internationale Redner, maltesische Bürger und Medienvertreter kamen hier zusammen, um sich über Langstreckentransporte von Tieren in Europa zu informieren und auszutauschen. Sie forderten die EU-Kommission dazu auf, endlich ihrer Pflicht, die Tiere in Europa zu schützen, nachzukommen.  



Wer hat dazu beigetragen?
Um all dies zu erreichen haben Adolfo Sansolini und Wawa Wang Tag und Nacht gearbeitet – ihre Arbeit wurde erst durch die Unterstützung möglich gemacht, die sie von Animals’ Angels erhalten haben.  Der Dank gilt aber allen Menschen, die sich dem Leiden der Tiere auf den Transportern entgegenstellen. Menschen wie Ihnen!

Wie geht’s weiter?
Wir möchten weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen können. Und wir möchten Sie über die künftigen Entwicklungen der 8hour-Kampagen auf dem Laufenden halten. Wenn Sie auch künftig Informationen erhalten wollen, klicken Sie bitte hier, um das entsprechende Formular auszufüllen.  
 
Ich danke Ihnen ganz herzlich  - für Ihre Unterschrift, für Ihre Hilfe und Unterstützung. Und für die guten Gedanken, die Sie den Tieren schicken. Denken Sie daran: die Tiere brauchen uns. Wir brauchen Sie.
 
Ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen und Ihrer Familie



Ihr Michael Blanke
Vorstandsvorsitzender, Animals’ Angels

 
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For more information contact us at:

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Animals' Angels e.V.
Rossertstr. 8
60323 Frankfurt
Germany

 
 
Verpfuschtes Tierschutzgesetz soll nun... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Dienstag, den 06. November 2012 um 16:54 Uhr

Pressemeldung

Vom 06.11.2012

 

Verpfuschtes Tierschutzgesetz soll nun auch noch im Eilverfahren beschlossen werden   Heute berät der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages über die Änderungen des Tierschutzgesetzes. Fachpolitiker der Regierungsfraktionen hatten sich offenbar bereits im Vorfeld darauf geeinigt, den Tierschutz weiter zu schwächen. So sollen das Verbot des Heißbrandes bei Pferden und das Ausstellungsverbot von qualgezüchteten Tieren gekippt werden, die betäubungslose Ferkelkastration soll dagegen bis Ende 2018 erlaubt bleiben. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an die Ausschuss-Mitglieder ihrer politischen Verantwortung gegenüber dem Staatsziel Tierschutz gerecht zu werden und den von CDU/CSU- und FDP-Fraktion noch einmal deutlich verschlechterten Entwurf der Bundesregierung nicht durchzuwinken, sondern nachzubessern. Der Verband kritisiert insbesondere das „Hauruck-Prinzip“ mit dem die Koalition das Tierschutzgesetz durch das politische Verfahren schleust.   „Schon der Entwurf einer Änderung des Tierschutzgesetzes von Bundesministerin Ilse Aigner zementiert im Wesentlichen bestehende Missstände statt endlich Schutz von Tieren zu verbessern“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Koalitionsfraktionen im Bundestag ruinieren das Gesetz mit ihren Änderungsvorschlägen endgültig. Dass die Regierungsfraktionen z. B. den Schenkelbrand bei Pferden, und damit Verbrennungen dritten Grades, weiter zulassen wollen, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Huftritt für den Tierschutz. Was wir gerade erleben, ist die vollständige Ignoranz wissenschaftlicher Untersuchungen und auch eine schallende Ohrfeige für Bundesministerin Ilse Aigner, die das Verbot des Schenkelbrandes gefordert hat. Jetzt soll das Gesetz noch hastig diese Woche in die 2. und 3. Lesung im Bundestag, um das neue alte TierNUTZgesetz festzuschreiben“, so Schröder.   In dem Zuge des parlamentarischen Verfahrens beim Tierschutzgesetz hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium zunächst einige Einzelthemen aufgegriffen: Dazu gehörte u.a. das Verbot des Schenkelbrandes bei Pferden, das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration ab Januar 2017 und die Präzisierung des sogenannten Qualzuchtparagrafen. Das Bundeskabinett hat noch im Mai 2012 entschieden, den von Aigner vorgelegten Änderungen zuzustimmen. Diese wurden allerdings allesamt gestoppt. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert nun an die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie den Deutschen Bundestag, die letzte Chance für mehr Tierschutz zu nutzen und den Entwurf abzulehnen.   Notwendig wurde die Änderung des Tierschutzgesetzes, da die EU-Tierversuchsrichtlinie bis Ende 2012 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Aus der damit verbundenen angekündigten Tierschutznovelle ist lediglich eine formale Umsetzung der Richtlinie geworden – ohne allerdings die Möglichkeiten, die die EU-Vorgabe für mehr Tierschutz lässt, auszuschöpfen. Es gibt nicht einmal eine Zielbestimmung zur Förderung alternativer, tierversuchsfreier Verfahren, obwohl die EU-Richtlinie dies vorsieht.  

Mit freundlichen Grüssen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
D-53115 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
E-Mail: presse@tierschutzbund.de

 
Zeitumstellung=mehr Wildunfälle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Mittwoch, den 24. Oktober 2012 um 12:44 Uhr

Zeitumstellung verursacht mehr Wildunfälle  

Am 28. Oktober wird die Uhr wieder auf die Winterzeit umgestellt und damit erhöht sich das Risiko für Wildunfälle. Autofahrern, die nun eine Stunde später und so noch während der Dämmerung unterwegs sind, empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund besonders aufmerksam zu fahren. Die Gefahr, dass kreuzende Tiere nicht rasch genug erkannt werden, ist besonders auf Landstraßen groß. Über 200.000 Rehe und bis zu 25.000 Wildschweine sterben jedes Jahr im Straßenverkehr. Doch auch viele andere Tiere, wie frei laufende Katzen, Igel, Marder sowie Sing- und Greifvögel, sind gefährdet. Um Schaden von Mensch und Tier zu vermeiden, ist vor allem eine vorsichtige Fahrweise und angepasste Geschwindigkeit notwendig.   Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort immer eine vorsichtige, vorausschauende Fahrweise sinnvoll, rät der Deutsche Tierschutzbund. Wildtiere können die Gefahr durch herannahende Fahrzeuge erfahrungsgemäß recht gut einschätzen, so lange diese nicht schneller als 50 bis 60 km/h fahren. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Nur so hat der Fahrer die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen, zu hupen und das Licht abzublenden, damit das Tier einen Fluchtweg finden kann. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil. Das grelle Licht kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Oft geraten sie erst dadurch wirklich in Gefahr. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen.   Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist es die ethische und gesetzliche Verpflichtung eines Fahrzeugführers, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern und die Polizei vor Ort zu informieren. Aber auch eine Person, die den Unfall nicht selbst verursacht hat, sollte nicht wegschauen, sondern handeln.  

Presseabteilung des Deutschen Tierschutzbundes e.V.  http://www.tierschutzbund.de

 
STOPPT die HUNDESTEUER PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Donnerstag, den 12. Juli 2012 um 18:27 Uhr

 

Ein sehr interessanter Artikel, der uns alle angeht.

UND... bitte unbedingt abstimmen!!!!

 

http://www.stopptdiehundesteuer.de/

 

 
Tierschutz-Trudi PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Donnerstag, den 24. Mai 2012 um 00:00 Uhr

 

Ein Beitrag zum Thema Auslandstierschutz, der sicherlich zum Nachdenken anregen wird:

 

http://tierschutznews.ch/blog/1797-was-ist-schlecht-am-auslandstierschutz.html

 

 
TASSO - Tierschützer gewinnen vor Gericht PDF Drucken E-Mail

   

 

Tierschutzorganisationen, die Heimtiere aus dem Ausland nach Deutschland verbringen, um sie hier in ein neues Zuhause zu vermitteln, handeln nicht gewerbsmäßig und müssen demzufolge auch keine Genehmigung nach § 11 Abs. 1 Nr. 3b Tierschutzgesetz beantragen. Das hat das Verwaltungsgericht Lüneburg am 19.04.2012 entschieden.
Das Gericht gab damit einem gemeinnützigen Tierschutzverein aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel recht, der sich gegen die Aufforderung des zuständigen Veterinäramtes zur Wehr setzte, eine Genehmigung für den gewerblichen Handel mit Tieren nach § 11 TierSchG zu beantragen. Die Richter folgten der Auffassung der Tierschützer, dass mit der Rettung und Weitervermittlung von Hunden keine gewinnerzielende Absicht verfolgt werde. Darüber hinaus entschied das Gericht, dass bei der Verbringung von Heimtieren aus dem Ausland durch gemeinnützige Tierschutzvereine keine Anzeigepflicht nach der Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung (BmTierSSchVO) besteht.
Eine Berufung wurde nach Angaben des klagenden Vereines nicht zugelassen. Die schriftliche Begründung finden Sie, sobald sie vorliegt, auf der Internetseite des Internationalen Tierschutzvereins Grenzenlos e. V. (www.itvgrenzenlos.de)
Weitere Informationen zum Auslandstierschutz sowie das Rechtsgutachten „Die Verbringung von Hunden nach Deutschland - Tierschutz und gewerblicher Handel“ finden Sie unter www.tasso.net/Gutachten-Tierschutz 

   

 

© Copyright TASSO e.V.
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Montag, den 30. April 2012 um 14:57 Uhr

 

Vermittlung von Auslandshunden ist kein Tierhandel
       
 
Frohe Ostern oder Kein Ei mit Quälerei PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Freitag, den 16. März 2012 um 18:08 Uhr

Presse

meldung

16.03.2012

Erfreuliche Entwicklung: Verpoorten verzichtet auf Käfigeier

Immer mehr Lebensmittelhersteller und Supermarktketten folgen der Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes „Kein Ei mit Quälerei“.

Wie bereits andere Unternehmen verzichten jetzt auch Coppenrath & Wiese und ganz aktuell Verpoorten auf Eier aus Käfighaltung. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt diese Entscheidung und setzt darauf, dass noch weitere Lebensmittelproduzenten folgen. Sie entsprechen damit dem Wunsch der Verbraucher, die die Käfigeier nicht mehr kaufen wollen.

Das aktuelle Problem: Aus welchem Haltungssystem die Eier stammen, können die Verbraucher nur den Schaleneiern ansehen - nicht aber dem Produkt, in denen Eier verarbeitet wurden. Daher sollte man bei allen Produkten, bei denen nicht ersichtlich ist, aus welcher Haltung die verwendeten Eier kommen, genauer beim Hersteller nachfragen und auf den Kauf solcher Produkte verzichten.

Mit Kampagne "Kein Ei aus Quälerei" setzt sich der Deutsche

Tierschutzbund seit Jahren für ein Verbot der grausamen

Käfigbatterien für Legehennen ein. Damit verbunden ist die Forderung nach einer klaren Kennzeichnung der Eierherkunft auf Verpackungen von Produkten, die Eier enthalten. Nur so wird gewährleistet, dass Verbraucher ihre Wahl zugunsten der Tiere treffen können. Durch die Kampagne wird der Druck auf die Lebensmittelhersteller erhöht. Mit Erfolg: Immer mehr Konzerne folgen dem Aufruf des Deutschen Tierschutzbundes und verzichten auf Käfigeier bei der Produktion ihrer Rühreier, Backwaren, Nudeln oder Fertigprodukte.

Etwa 40 Prozent der in Deutschland produzierten Eier werden verarbeitet, ohne dass der Verbraucher darüber aufgeklärt werden muss, aus welchem Haltungssystem die Eier stammen. Auf diese Weise finden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung einen Abnehmer.

Wie wichtig eine zuverlässige und transparente Kennzeichnung ist und was sie bewirken kann, zeigt die Einführung der Kennzeichnungspflicht für Schaleneier: Seit 2004 müssen alle Eier mit einem Zahlencode versehen sein, der unter anderem Auskunft über das Haltungssystem der Legehennen gibt. Damit kann jeder wählen, aus welcher Haltung sein Frühstücksei kommen soll. Die Mehrheit entscheidet sich klar gegen Eier, die mit Tierleid verbunden sind und für Eier aus Boden-, Freilandlandhaltung oder ökologischer Landwirtschaft.

Viele Handelsunternehmen und Discounter haben – auch nach intensiven Gesprächen mit dem Deutschen Tierschutzbund – die Käfigeier inzwischen freiwillig aus dem Angebot genommen (Übersicht dazu auf der Internetseite

www.tierschutzbund.de/kampagne_produkte_ohne_kaefigei.html.

Die WDR-Sendung Westpol berichtet Sonntag, den 20. März 2012, um

19.30 Uhr über die neuste Recherche zu versteckten Käfigeiern in

Produkten.

 
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