Gesundheit
Tiernotruf PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 27. April 2010 um 15:05 Uhr

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Zecken...wissenswertes PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Samstag, den 01. April 2017 um 13:38 Uhr

Der folgende Bericht enthält wissenswerte Information über Zecken und die damit verbundenen Themen rund um diese Parasiten.


Zecken gehören zu der Gattung der Milbenspinnen . Die in Deutschland verbreiteteste Zeckenart ist der Gemeine Holzbock . Zecken durchlaufen nach dem Schlüpfen drei Stadien und 2 Häutungsprozesse: Larve (mit 6 Beinen), Nymphe (mit 8 Beinen) und Adulte (erwachsene Männchen und Weibchen). Zecken legen im Verlauf ihres Lebens viele Eier.  Aus einem Ei schlüpft nach 3 Wochen die Larve der Zecke. Diese Larve macht sich auf die Suche nach seinem ersten Wirtstier, z. B. Mäusen, Ratten und Nagetieren. Sobald die Larve vollgesogen ist, fällt sie ab und es beginnt das nächste Entwicklungsstadium, nach dem Häuten, die Nymphe. Diese 1-2 mm großen Parasiten begeben sich nun auf die Suche nach einem Wirt, Nymphen befallen bereits Hunde und Katzen. Nach dem Einnisten  findet eine weitere Häutung zum adulten Tier statt. Das erwachsene Tier befällt danach den Endwirt (Mensch, Tier). Auf dem Endwirt findet die Paarung statt, wonach das Männchen stirbt. Das Weibchen lässt sich in vollgesogenem Zustand fallen und legt seine Eier ab. Hier beginnt der Kreislauf von neuem.

Den Erreger tagen die Parasiten nicht gleich mit sich. Sie infizieren sich im Laufe ihrer Entwicklung von der Larve zur ausgewachsenen Zecke an  dem  Blut von infizierten Wald- und Wühlmäusen sowie anderen Nagern.

Die Zecke hat einen hochentwickelten Stechapparat. Mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen reißt sie die Haut des Wirts auf und gräbt mit ihrem Stachel eine Grube in das Gewebe, das sich an der Stichstelle mit Blut füllt. Nachfließendes Blut saugt die Zecke immer wieder ab. Das But lässt die Zecke wachsen. Sie saugt das Blut ohne Umwege in den Darm. Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke jahrelang ohne weitere Nahrung überleben. Sie können Winter mit hohen Minusgraden aber auch Hitzeperioden überstehen. Auch im Wasser halten sie es lange Zeit aus.

Werden Tiere von einer Zecke gestochen, können sie sich ebenso wie der Mensch mit verschiedenen Krankheiten infizieren: Borreliose und FSME sind nur einige davon. Schwere Krankheitsverläufe sind möglich, schlimmstenfalls verenden die Tiere daran. Jede Tierart und jedes Tier reagiert unterschiedlich auf einen Erreger. Mäuse sind zwar Hauptwirte für FSME-Viren und Borreliose-Bakterien, doch sie erkranken selbst selten. Von ihnen nehmen Zecken die Erreger mit dem Blut auf und können sie weiter übertragen. Werden Kühe und Ziegen von einer FSME-tragendenden Zecke infiziert, ist das Virus auch in der Milch nachweisbar und kann beim Verzehr nicht pasteurisierter Milch zu schweren Erkrankungen bei Mensch führen. Eine Infektion beim Hund verläuft meist mit unklaren  Symptomen aber folgereichen Erkrankungen . Hier ist grundsätzlich der Gang zum Tierarzt unumgänglich. Bei Katzen werden die übertragenen Krankheiten durch Zecken als weniger gefährlich eingestuft, dennoch gibt es einige Krankheiten, die durchaus auch Katzen befallen können. Katzen sind meist nur empfänglich für dieses Bakterium und können es aber weiter geben. Auch hier wird bei unklaren Symptomen der Rat des Tierarztes nötig. Bei Pferden können Zeckenstiche, neben anderen Erkrankungen Borreliose auslösen.


Eine Zecke sticht nicht sofort zu. Sie krabbelt und sucht sich eine geeignete Stelle. Nach Erkenntnissen des Robert-Koch Instituts kann es ein bis zwei Tage dauern bis Borrelien übertragen werden. Rechtzeitiges Entfernen vermindert erheblich das Infektrisiko. Die Übertragung von FSME-Viren erfolgt innerhalb kurzer Zeit nach dem Stich.

Auskunft zu den jeweils aktuellen Risikogebieten in Deutschland und Europa können Sie z. B. auf der Webseite des Robert-Koch Instituts erhalten

Trotz dieser Risiken können Sie weiterhin die Natur genießen. Schützen Sie sich und Ihr Tier durch Aufmerksamkeit und Vorbeugung  und durch fachgerechte Beratung von Ihrem Arzt für sich selbst und für ihr Tier durch einen Tierarzt.

Ihre Christa Knell

 
Die Schilddrüsenunterfunktion beim Hund PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Mittwoch, den 15. Juni 2016 um 13:23 Uhr

 

Ein sehr gut geschriebener und verständlicher Artikel über: (folgen sie dem Link)

 

Das Phantom: Die subklinische Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund

 

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19159

 

 

 

 

 

 
Meine Katze zerkratzt die Tapete - warum macht sie das? PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 22. März 2013 um 00:00 Uhr

Heute bei www.tiervision.de - Dein Tier und Du gefunden...


Meine Katze zerkratzt die Tapete - warum macht sie das?

Wieso zerkratzt meine Katze die Tapete? Vielleicht sind ihre Krallen zu lang oder der Mietze war langweilig? Tierärztin Stephanie Ernst weiß Rat.

Wir kommen nach Hause und stellen mit Entsetzen fest, in der neu renovierten Wohnung hat unsere Miezekatze überall an der Tapete ihre Spuren hinterlassen. Jetzt ist guter Rat teuer. Reicht etwa der Kratzbaum nicht mehr aus oder kann ich vielleicht sogar meiner Katze dieses Verhalten aberziehen?

Der Film dauert nur 2:49 Minuten und ist sehr kurzweilig.


 
Kippfenster - Gefahr für Hauskatzen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. März 2013 um 18:47 Uhr

 

Angesichts des schönen Wetters lässt man das Fenster schon mal länger offen, um die frische Luft herein zu lassen. Da Katzen von Natur aus neugierig sind, können offene Fenster und angekippte Fenster zu einer ernst zu nehmenden Gefahrenquelle für die Stubentiger werden.

"Hängt die Katze mit dem Körper in der Kippe, kann sie sich nicht mehr mit den Vorder- oder Hinterläufen abstützen und strampelt, um sich zu befreien, nur immer tiefer. Dabei werden Rippen, Organe und Becken gequetscht, die Blutversorgung unterbrochen, Nerven und Muskulatur geschädigt. Je nachdem wie lange eine Katze so hängt, kommt sie elend zu Tode."

Das Tierheim Gütersloh hat eine Übersicht möglicher Schutzvorrichtungen zusammengestellt und auf die Gefahren hingewiesen.

http://www.tierheim-guetersloh.de



 
Longieren für Hunde PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Dienstag, den 15. Januar 2013 um 00:00 Uhr

Der Text wurde von Andreas Lutz von der Hundeschule - Der HUNDEfairSTEHER- zur Verfügung gestellt.  www.derhundefairsteher.de

Herr Lutz hat uns in das Longieren eingewiesen, so dass wir täglich z.B. mit unserer Dobihündin  Kiara üben können.

Longieren kommt aus dem Pferdesport. Da wird ein Pferd an einer Longe (lange Laufleine) im Kreis laufen gelassen. Der Unterschied beim Longieren mit Hunden besteht u.a. darin, dass der Hund später ohne Leine geführt wird. Beim Longieren für Hunde steht der Mensch im Kreis und der Hund läuft aussen an der Kreismarkierung entlang. Die Aufmerksamkeit des Hundes ist dabei komplett auf den Menschen gerichtet. Der Mensch signalisiert dem Hund, durch Sicht-und Hörzeichen, was er tun soll. Der Kreis schafft eine räumliche Distanz zwischen Hund und Mensch. Der Hund ist räumlich weit weg von seinem Menschen, es besteht jedoch eine sehr enge Verbindung zwischen den beiden. Damit es nicht ein stupides um den Kreis laufen wird, werden Signale wie Sitz, Platz, Steh und evtl. Hindernisse eingebaut. Ausserdem werden plötzliche Richtungswechsel vorgegeben. Es besteht auch die Möglichkeit mit zwei oder drei Kreisen zu longieren. Es können auch verschiedene Ablenkungen, wie plötzlich vorbei fliegender Ball, eingefügt werden. Longieren ist eine Möglichkeit für das Mensch-Hund-Team eine tiefere Beziehung zu bekommen. Es ist auch eine sehr gute geistige und körperliche Beschäftigung. Die Konzentration von Mensch und Hund wird erhöht. Dies wirkt sich auch auf den gemeinsamen Spaziergängen aus. Durch die Richtungswechsel entsteht keine einseitige Belastung der Muskel und Bänder, was aus physiotherapeutischer Sicht wichtig ist, um eine Überbelastung der Sehnen, Bänder und Muskel zu vermeiden. Wichtig ist aus dieser Sicht auch noch das Aufwärmen vor dem Longieren. Es ist für Hunde aller Größen und Gewichtsklassen geeignet. Das Alter spielt dabei ebenso wenig eine Rolle, wie körperliche Einschränkungen. Man paßt einfach das Tempo dem Hund an. Selbst Taubheit beim Hund stellt kein Hindernis dar. Das größte Hindernis beim Longieren besteht darin, eine geeignete Wiese zur Verfügung zu haben.

Danke Dir Andreas für Deine praktische Unterstützung.

 

Eine nette Mail von Hope`s Besitzerin:

Liebe Kirsten Wagner, 

Ich bin immer mal wieder gern  auf Eurer Homepage unterwegs und  habe jetzt  den Bericht über das Longieren gelesen.  Das ist wirklich eine tolle Sache. 

Im Herbst haben HOPE und ich an  einem zweitägigen Longierseminar unserer Hundeschule teilgenommen  und wir alle (Hunde und Menschen) hatten riesigen Spaß.

Die Hunde machten einen total  glücklichen Eindruck, waren körperlich und geistig wirklich ausgelastet. Und abends richtig müde (Mensch  allerdings auch) . Und das das will schon  etwas heißen bei meinem  kleinen Energiebündel :o) 

Es ist wirklich eine tolle Sache. 

Wir wünschen allen Vierbeinern  und Zweibeinern vom Tierheim Pfungstadt (wenn auch etwas verspätet) ein frohes und gesundes Neues Jahr und Euch weiterhin viel Glück bei der Suche nach einem schönen Zuhause für Eure Schützlinge. 

Liebe Grüße Helga K. und Hope

 

 

 
Wussten Sie, dass... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Dienstag, den 07. August 2012 um 18:15 Uhr

... das Markieren Hunden helfen kann, sich in aufregenden Situationen oder bei Unsicherheit selbst zu beruhigen

... die Duftnote als Sozialgeruch bezeichnet wird. An einer Markierung können Hunde alle Informationen zu Status, Alter, Geschlecht, momentane Verfassung und Fruchtbarkeitszustand herauslesen und wahrnehmen

... der Hund nach einem Einheitsgeruch für alle Hausgenossen strebt und deshalb es schon mal passieren kann, dass er sein Bein statt am Baum an ihren Gästen hebt. Am besten sollte jeder der zur Gruppe gehört am Geruch erkannt werden

... das die mit den Pfotenballen weggeschleuderte Erde die individuelle Duftnote des Hundes trägt

 

 
Was Hunde nicht oder nur bedingt fressen dürfen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 15:21 Uhr

Was Hunde nicht oder nur bedingt fressen dürfen:

 

Nie oder nur eingeschränkt, nicht roh oder nur verarbeitet oder nicht in großen Mengen verwendet werden sollten wegen möglicher und erwiesener toxischer Wirkungen Auberginen (roh)

Giftig: enthalten roh das Toxin Solanin, Darmbeschwerden, Schleimhautreizungen Avocados. Das Fruchtfleisch kann Persin enthalten, welches zu Herz-Muskelschädigungen und Tod führt. Bereits kleine Mengen führen zu Husten, Atemnot und Pulsanstieg. Siehe auch: Avocado, Broccoli (roh). Broccoli kann eine hämolytische Anämie auslösen. Bärlauch (roh) ist giftig. Verarbeitet nur sehr dezent verwenden. Das enthaltenen Allicin kann in größeren Mengen hämolytische Anämien verursachen

 

Getreide

Im Übermaß oder falsch zubereitet schwer verdaulich bis leicht giftig.

Siehe: Getreide in der veganen Hundeernährung.

Holunderbeeren (roh)

Giftig: Magen-Darmbeschwerden

Hülsenfrüchte (roh)

Giftig (nur roh): Rohe Hülsenfrüchte wie Gartenbohnen, Sojabohnen, Erbsen

usw. sind giftig. Die richtige Zubereitung ist bei Hülsenfrüchten sehr wichtig.

Hülsenfrüchte sollte man auch gekocht nicht bergeweise darbieten, da sie in großen Mengen zu Blähungen, (Flatulenz gasen) und erhöhtem Risiko einer Magendrehung führen. Gegarte Hülsenfrüchte sollten immer mit etwas Fett (Pflanzenöl, oder Margarine) zubereitet werden. Dadurch wird die Verdaulichkeit wesentlich verbessert und reduziert die Gasbildung der Darmbakterien.

 

Kartoffeln (roh)

Giftig: Roh nicht verdaulich. Enthalten Solanin, ein giftiges Alkaloid. Es befindet sich besonders in der Schale, grünen Stellen, den “Augen” und im Kochwasser. Diese müssen großzügig weggeschnitten werden, dann sind sie gut gekocht eine wichtige Eiweiß- und Energiequelle.

 

Knoblauch (roh)

Giftig: Verarbeitet sollte Knoblauch nur dezent verwendet werden. Größere Mengen Knoblauch können Vergiftungserscheinungen bewirken. Überdosierungen führen zum Tod. Siehe: Knoblauch Kohlsorten Enthalten Stachyose und Raffinose sowie unverdauliche Oligosaccharide welche Blähungen verursachen. Roh gänzlich unverdaulich, gekocht nur sehr schlecht. Kohlpflanzen erhöhen das Risiko von Magendrehungen. Große Mengen führen zu Bauchkrämpfen.

 

Koffein

Giftig/Tödlich: Koffeinhaltige Produkte wie Kaffee oder Cola haben zentralnervöse Effekte. Während des Abbaus entsteht Theobromin. Symptome können Erbrechen, Durchfall, psychomotorischer Unruhe, Zitterkrämpfe, Kreislaufprobleme und Herzversagen sein. Größere Mengen schwarzer Tee

(Tein) sind ebenfalls sehr ungesund.

 

 

Kräuter

Heil und Gewürzkräuter sollten mit Vorsicht genossen werden. In geringer Dosis können sie die Nahrung anreichern, überdosiert jedoch führen die pharmakologisch wirksamen Stoffe in den Pflanzen (oder Ölen) zu Vergiftungserscheinungen.

 

Limonaden

Limonade hat einen sehr hohen Zuckergehalt und zahlreiche chemische Zusätze die für Hunde sehr ungesund sind. Siehe auch Koffein.

 

Macadamianüsse

Giftig: Ataktische Störungen, Zittern, auch Fieber

Giftig: Mandeln (bittere)

 

Obstkerne

Giftig: Pflaume, Kirsche, Pfirsiche, Aprikosen, Äpfel und Birnen…- Die Samen von Stein- und Kernobst enthalten hohe Mengen an Amygdalin, ein Blausäure abspaltendes Glykosid. Dieses blockiert die Zellatmung und schädigt den Körper auf zellulärer Ebene. Regelmäßiger Verzehr kann schwere neurologische Störungen hervorrufen.

 

Petersilie

Kann in großen Mengen bei Schwangeren Hündinnen Frühgeburten auslösen.

 

Pfefferminzpflanzen

Giftig: Können in großen Mengen Zitterkrämpfe auslösen.

 

Rosinen

Giftig: Getrocknete Rosinen wirken abführend.

Mögliche Vergiftungssymptome durch Rosinen Größere Mengen führen zu Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durchfall,  Bauchschmerzen, erhöhtes Kalzium im Blut (Hyperkalzämie),  24 Stunden nach der Einnahme Symptome eines Nierenversagens Probleme beim Urinieren,  Lethargie

Salbeiblätter

Giftig: Können in großen Mengen Zitterkrämpfe auslösen.

 

 

 

Schokolade

Giftig/Tödlich: Schokolade und Kakaoprodukte können tödlich sein. Sie enthalten den Wirkstoff Theobromin, welcher innerhalb 2 bis 12 Stunden nach der Aufnahme zu Erbrechen, Durchfall, psychomotorischer Unruhe, Zitterkrämpfen und Herzversagen führen kann. 100 mg Theobromin pro Kg Körpermasse wirkt tödlich. Besonders gefährlich sind dunkle Schokolade, Kuvertüre und Kakaopulver. Ca. 30 gr. Backschokolade kann einen Hund von  6 Kg töten.

 

Süßstoffe

Xylit steigert die Ausschüttung des körpereigenen Insulins, lebensbedrohlicher Abfall des Blutzuckerspiegels, Leberschäden sind die Folge.

 

Tofu

Ist schwer verdaulich und kann in hohen Mengen Blähungen auslösen. Der Kot kann nach zu großer Tofu-Aufnahme sehr weich werden. Es empfiehlt sich die Zugabe von Enzymen.  Siehe auch: Soja

 

Walnüsse (unreif)

Giftig: Reife Walnüsse sind sehr gesund. Unreif hochgradig giftig.

 

Weintrauben

Giftig: Größere Mengen führen zu Vergiftungserscheinungen Laut amerikanischen Forschern führen 11,6 Gramm (g) Trauben pro Kilogramm (kg) Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen. In Großbritannien sprechen die Wissenschaftler davon, dass etwa 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben. Quelle: Externer Link Zwiebelgewächse

Giftig/Tödlich: Zwiebeln enthalten sowohl roh als auch gekocht Schwefelverbindungen, Allylpropylsulfid und N-Propylidsulfid. Diese zerstören die roten Blutkörperchen und können somit eine lebensbedrohende Blutarmut auslösen. Bereits 5 gr. küchenzwiebeln pro Kg Körpergewicht sorgen für Vergiftungserscheinungen wie z. B. Erbrechen, Durchfall, Schwächeanfälle, Pulsrasen und beschleunigte Atmung. Überdosierungen führen zum Tod.

 

Peperoni:

sie sind schlicht zu scharf und können zu Verbrennungserscheinungen im Rachen führen

 

Paprika grün:

sie enthalten den krebserregenden Giftstoff Solanin roter und gelber Paprika sind unbedenklich

 

 

 

 
Welpenspielstunden sind negativ für ihren Hund! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 00:00 Uhr

Mit Sicherheit hat Sie diese Überschrift gerade etwas nachdenklich, betroffen oder auch neugierig gemacht!

Diese Überschrift habe ich ganz bewusst gewählt, um Ihnen aufzuzeigen, was in einer reinen Welpenspielstunde eigentlich wirklich passiert und was dort häufig verkehrt gemacht wird.

Meine langjährigen Erfahrungen aus der Problemhundetherapie zeigen mir immer wieder auf,dass nachfolgende Probleme mit den Hunden, wie z.B. gegen andere Hunde, Fahrradfahrer gehen oder extreme Ängstlichkeit, aufgrund falsch verstandener Sozialisierung der Welpen und Junghunde in Welpenspielstunden, zurück zu führen ist. 

Vermeiden Sie es doch ganz einfach indem Sie einen speziellen Welpenkurs und keine "Welpenspielstunde" besuchen!

Die Welpen befinden sich in diesem jungen Alter in der sogenannten “aktiven Prägephase”, in der sich beim Hund jede auch noch so kleine und häufig ungewollte oder unbewusst gemachte Erfahrung – positiv als auch negativ – bei ihm abspeichert, also geprägt wird. 

Gerade in dieser sehr wichtigen Phase können sich insbesondere auch vollkommen unbewusste Verhalten prägen, die von uns dann später aber unerwünscht und langfristig auch nur sehr schwer wieder zu korrigieren sind.

Durch die Welpenspielstunden möchten Sie Ihren Welpen doch eigentlich sozialisieren und den friedlichen, spielerischen Umgang mit seinen Artgenossen lernen, fördern und prägen.

Sie gehen also gewöhnlich mit Ihrem Welpen in Richtung Übungsgelände oder Hundeplatz, mit der festen Überzeugung Ihrem Welpen etwas Gutes zu tun.

Meistens zieht der kleine Welpe bereits schon dorthin, weil er ja "angeblich" so gerne mit den anderen Welpen spielen möchte. 

Tatsächlich wird aber Ihrem kleinen Welpen bereits hier schon das “erfolgreiche Ziehen an der Leine” beigebracht, was wir später aber nicht mehr haben möchten. Bei dem später ausgewachsenen Hund empfinden wir dies dann als lästig und oft auch als sehr anstrengend.

Gleichzeitig signalisieren Sie Ihrem Welpen bereits hier, dass er sich mit anderen Hunden auseinander setzen soll!

Ihrem Welpen wird in einer Welpenspielstunde somit bereits beigebracht, sich sofort mit seinen Artgenossen zu messen.

Er wird also sofort damit konfrontiert, fremde Artgenossen zu treffen und muss sich dann auch sofort "bei einem angeblichen Spielen" mit diesen auseinandersetzen, wer wohl der Stärkere ist.

Oft wird behauptet, dass durch eine Welpenspielstunde auch die Mensch-Hund-Beziehung gestärkt wird! 

Leider ist genau das Gegenteil das Ergebniss einer Welpenspielstunde! 

Fremde Hunde spielen nicht miteinander! Dieses Verhalten ist ihm so von seinem Instinkt her vorgegeben. In dem “angeblichen Spiel” wird also tatsächlich das Kämpfen für den Ernstfall geübt. In dieser Situation erwartet der Hund nun eigentlich " Schutz" von seinem Rudelfüher/ Hundeführer, den er aber nicht bekommt.

Ihr Welpe geht also bereits hier schon sofort in den Konflikt mit seinen Artgenossen und nicht in das Spiel. 

In einem solchen Welpenspiel oder Welpenspielstunde wird so keine Mensch-Hund-Beziehung oder Bindung geprägt!


Sicherlich ist es nun verständlich, dass Ihr Hund dann später auch aggressiv auf andere Artgenossen in der Begegnung reagiert.


Was denken Sie: Wie reagieren ausgewachsene Wölfe zweier fremder Rudel, wenn sie an ihren Reviergrenzen aufeinander treffen?

Richtig - sie verteidigen sofort ihr Revier, ihren Nahrungsvorrat, ihre Welpen und ihre Hündinnen – eben alles was für ihre Arterhaltung wichtig ist. 

Hunde spielen also erst dann miteinander, wenn sie sich lange kennen und wissen, dass von dem anderen Hund keinerlei Gefahr, im Sinne ihrer Arterhaltung, ausgeht. 

Wenn Sie eine solche reine Welpenspielstunde mit Ihrem Welpen besuchen, wundern Sie sich also bitte nicht, wenn Ihr Hund später aggressiv auf andere Hunde reagiert.

Es wurde dem Hund in der Welpenspielstunde ja so beigebracht.

Später wird Ihr Hund natürlich genauso reagieren und sich mit seinen Artgenossen sofort auseinandersetzen, weil er von seinem Wesen und Instinkt her so geprägt ist.

Klar wird er später an der Leine ziehen und auch aggressiv auf andere Hunde reagieren!

In der reinen Welpenspielstunde ergeben sich also bereits zwei nicht zu vereinbarende Handlungsweisen, die Ihnen und Ihrem Hund natürlich auch später Probleme machen werden. 

In der Welpenspielstunde spielen und toben oft ca. 10 bis 12 Hunde, meist sogar unterschiedlicher Rassen, Größe und Gewicht recht unkontrolliert miteinander.

Hier fehlt aber das korrigierende und regulierende Element der Mutterhündin, die sofort einschreiten und Situationen unterbinden würde, wenn ein Welpe zum Beispiel einen anderen Welpen zu massiv angehen würde und dieser dadurch verängstigt würde.

 Was nimmt denn also Ihr Welpe nun aus der Welpenspielstunde mit?


Tatsächlich wird er doch nur lernen, sich sofort mit seinen Artgenossen auseinander zu setzen! 

Eigentlich wollten wir aber doch gerade mit der Welpenspielstunde ein geregeltes und kontrolliertes Zusammentreffen mit anderen Hunden für später erreichen. Es wird also leider genau das falsche Verhalten verstärkt, welches wir später eigentlich gar nicht haben möchten. 

Sehr oft habe ich dann solche Hunde später als Problemhunde, da es die Hundehalter nicht besser wussten und auf die Welpenspielstunde, die ja so oft in Büchern, Videos und Internet-Foren empfohlen wird, vertraut haben.

Mittlerweile gilt es als erwiesen, dass Hunde die Welpenspielstunden besucht haben deutlich häufiger Verhaltensauffällikkeiten zeigen. Das sollte Ihnen zu denken geben!

In meinen Welpenkursen lernen die Welpen erst mal sich neutral gegenüber Artgenossen zu verhalten!

Bereits nach wenigen Minuten sind die Hundehalter oft erstaunt, dass ihr Welpe gar nicht mehr an den anderen Welpen interessiert ist und ganz entspannt neben ihnen liegt.
So enspannt werden diese Hunde dann aber auch später mal anderen Hunden begegnen.

Sozialisierung eines Welpen geht also auch anders, was mir die Hundehalter dann auch immer wieder bestätigen. 

Ich rate Ihnen von Hundeschulen ab, die Welpenspielstunden anbieten! 

Aber auf was ist bei der Auswahl einer guten Hundeschule zu achten? 

Es ist zu empfehlen, mit der Welpenschule zu beginnen, sobald Sie Ihren Welpen bekommen, also direkt in einem Alter von etwa 10-12 Wochen.

Eine gute Hundeschule achtet darauf, dass die Welpen alle etwa im selben Alter sind. Ältere Welpen sind in Ihrer Entwicklung bereits sehr viel weiter fortgeschritten, auch wenn es sich hier nur um ein paar Wochen handelt!

Es ist wichtig, dass die verschiedenen Welpen, von ihrer Körpergröße annähernd gleich groß sind. Ein kleiner Hund in einer Gruppe von anderen größeren Rassen, die zwar gleich alt sind, wird häufig überrannt, wird sich dadurch evtl. weh tun, oftmals eingeschüchtert werden und daher ängstlich oder zurückhaltend reagieren. 

Ein guter Ausbilder achtet darauf, dass eine Gruppengröße von max. 5-6 Welpen nicht überschritten wird. Bei einer größeren Gruppe kann der Ausbilder nicht mehr erkennen, wann ein Welpe sich zurückzieht und evtl. eingeschüchtert wird. 

Der Welpe sollte sich bei einem Welpenkurs von 10-12 Std. aufgeschlossen, sozialisiert, ausgeglichen und friedlich zeigen, sowie bereits auch Kommandos wie „Sitz”, „Platz”, „Hier” und „bei Fuß gehen” spielerisch gelernt haben.

 Schauen wir einmal durch die Augen eines Welpen:

Der Welpe kommt aus dem Rudel seiner Artgenossen und Geschwister plötzlich in eine andere, nämlich die für ihn neue „menschliche Welt”, die er so nicht versteht und die vollkommen fremd für unser neues Familienmitglied ist. Zudem verhält sich ja das neue Rudel ganz anders, als er es aus seiner bisherigen Erfahrung her kennt.

Es ist also sehr schwierig für unseren kleinen Welpen, sich in seine neue Umgebung, in ein „neues Rudel” mit den doch für ihn anderen Verhaltensweisen einzufinden. 

Oft reagieren die neuen Hundebesitzer mit falschen, übertriebenen und auch veralteten Reaktionen auf ein unerwünschtes Verhalten des Welpen, wenn er z. Bsp. in die Wohnung macht, etwas anknabbert oder sonst etwas „falsch” macht. 

In einer guten  Welpenschule werden Sie und Ihr Welpe unter den Aspekten der Verhaltensforschung, angeleitet ein harmonisches Mensch - Hund Team zu werden. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem Welpen! 

Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung

Quelle: VistaDogs, Durchblick Mensch und Hund     www.vistadogs.de

 

 
Urlaub mit Hund und Katze PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Dienstag, den 21. Februar 2012 um 18:20 Uhr

Reisen mit Hunden und Katzen innerhalb der Europäischen Union

Die Regelungen für das Mitnehmen von Hunden und Katzen auf Reisen innerhalb der Europäischen Union wurden seit dem 1. Oktober 2004 vereinheitlicht. Wer mit seinem Hund/seiner Katze von Deutschland in ein Urlaubsland innerhalb der Europäischen Union einreisen will, benötigt:

  • Gültige Tollwutimpfung (Impfung mindestens 21 Tage alt, die Gültigkeitsdauer des Impfschutzes richtet sich nach den Angaben des Herstellers, sie muss im EU-Heimtierausweis vermerkt werden; die meisten Impfstoffe sind nun drei Jahre gültig, manche sogar vier Jahre)
  • verpflichtende Kennzeichnung mit Mikrochip; Heimtiere, die vor Juli 2011 mit einer gut lesbaren Tätowierung gekennzeichnet wurden, müssen nicht zusätzlich mit einem Transponder nachgechippt werden
  • Heimtierausweis: Tierarzt trägt Impfung, Kennzeichnung und Beschreibung des Tieres ein; amtliches Dokument, das mitgeführt werden muss


Seit dem 1. Januar 2012 haben auch die bisherigen Ausnahmeländer Großbritannien, Malta, Schweden und Irland ihre Einreisebestimmungen gelockert: Hund, Katze und Frettchen müssen demnach nun keinen Bluttest für Tollwut mehr über sich ergehen lassen, auch die Zeckenbehandlung fällt weg. Tierbesitzer, die nach Finnland, Malta, Großbritannien und Irland reisen wollen, müssen ihre Tiere allerdings nach wie vor gegen Bandwürmer behandeln lassen und dies bei Einreise bestätigen können.
 
Wer einen so genannten Kampfhund (z.B. Pitbull, Bullterrier) oder ähnliche Hunde (z.B. Rottweiler, Dobermann) auf Reisen mitnehmen will, dem empfehlen wir dringend, sich vor Einreise nach den aktuellen Bestimmungen bei der Botschaft/Konsulat des jeweiligen Landes zu erkundigen.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

 
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