Lucky - auf dem Weg ins Glück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Donnerstag, den 21. November 2013 um 20:00 Uhr

VERMITTELT

Viele junge Katzen haben wir dieses Jahr bei uns  betreut und an tolle Besitzer ...

... vermitteln können. Auf verschiedenen Wegen kamen Sie zu uns: Sie wurden gebracht, von uns abgeholt oder sogar hier bei uns geboren.
Auch Lucky wurde von engagierten Mitmenschen eingefangen und zum Tierarzt gebracht, kaum eine Handvoll groß und doch schon gestraft mit einem heftigen Katzenschnupfen.  Sie brachten ihn also zum Arzt, ließen ihn behandeln und brachten ihn dann zu uns.

 

Ein kleines schwarzes Häufchen Elend, dass einem nur aus einem Auge ängstlich anstarrt. Wir also kurzerhand unseren aufgewecktesten Jungkater dazu gesetzt, und fleißig sein schlimmes Auge behandelt. Es wurde nicht besser. Lucky ging es schlecht, keine Spielaufforderung zeigte Wirkung, fressen auch nur eher widerspenstig, an Streicheleinheiten genießen war erst recht nicht zu denken.

Ein Termin bei der Augentierärztin Dr.Hafemeister musste her, da wir mittlerweile Sorge hatten ob er überhaupt noch ein Auge unter der riesigen Schwellung hat. Die Spezialistin gab Entwarnung, sieht alles schlimmer aus als es ist. Aber die Behandlung wird kosten- und zeitaufwendig.

Was soll´s, dachten wir uns. Also weiter 5x täglich zwei verschiedene Augentropfen und Augensalben einmassieren, Antibiotikum und diverse unterstützende Präparate in den kleinen Kerl hinein bekommen. Ohne ihn hätten wir es nicht geschafft. Er ließ alles geduldig über sich ergehen, schluckte brav seine Tabletten und rieb sich die Salben nicht direkt wieder aus dem Auge raus. Nach zwei weiteren Terminen, einer Umstellung der Behandlung, beharrlichem Zwangskuscheln unsererseits und munteres durch die Box hüpfen von seinem Boxen Kollege taut Lucky langsam auf.

Er schnurrt, wenn wir ihm sein Auge sauber machen, spielt als würde es kein Morgen geben und ist der Erste am Fressnapf. Sein Augenlicht konnten wir leider nicht retten, er wird weiterhin mit nur einem Auge zurecht kommen müssen. Allerdings hat keiner von uns Zweifel, dass unser kleiner großer Kämpfer sich davon unterkriegen lassen wird.

Wir haben für den kleinen Kerl bis jetzt € 266,58 ausgegeben, eine Rechnung steht noch aus.

Wenn Sie uns bzw. ihm durch eine Spende "Tierarztkosten" helfen möchten, sagen wir nicht nein, ganz im Gegenteil, das würde uns richtig gut tun.

Ihr Tierheim-Team bedankt sich schon einmal sehr herzlich bei Ihnen.

Und das Gute zum Schluß: Der Kleine darf auch adoptiert werden. Wer mag und hat noch nicht :-)))).

 

Herzlichen Dank für die großzügigen Spenden:

€ 40,-- von Katrin Dolling  € 100,-- von Ehepaar Straub

€ 50,-- von Wolfgang Goettinger