Moca PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Freitag, den 14. Juli 2017 um 19:05 Uhr

VERMITTELT

Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du. Wilhelm Dilthey

 

tierische Daten: Mischling, männlich, 8 Monate, 40cm, geimpft, gechippt

So jung und schon so wissend, einfühlsam und mutig. In Rumänien geboren, mit 4 Monaten auf eine Pflegestelle nach Holland gekommen. Sie gaben vor, sich mit Angsthunden auszukennen, keine 2 Tage später sass er bereits in einer Hundepension. Weitere 4 Monate verbrachte er in dieser Pension bis eine liebevolle Tierschützerin ihn dort rausholte und zu uns brachte. Nun ist er da...das Cremeschnittchen, das Zuckerstück, ein klasse Kerlchen...zum Verlieben, zum Kennenlernen, zum Vertrauen aufbauen. Er ist kein Angsthund, er hatte in seinem bisherigen Leben einfach viel zu wenig Input, Reize, in Bezug auf Umwelt, aber auch in Bezug auf Mensch. Und nun entdeckt er alles, Gras unter den Füssen, im Winde bewegende Grashalme abschnuppern, Hundebegegnungen, Menschen mit Kindern, mit Fahrrad, mit Auto und und und. Gerne verweilt er, schaut sich alles in Ruhe an, scheint zu überlegen und abzuwägen, dann geht er weiter. Es gibt Situationen, da kreiselt er noch, aber das hat schon deutlich nachgelassen. Wenn Mensch ihm Ruhe und Beständigkeit vorgibt, nimmt er es gerne an. Er lässt sich streicheln, an den Pfoten berühren, auf den Kopf küssen...alles hält er aus und es fühlt sich wohl gar nicht so schlecht an :-). Nun brauchen wir Menschen, die ihm weiterhin die Möglichkeit geben, sich zu öffnen, mutiger zu werden, sich zu festigen und Selbstvertrauen aufzubauen. Menschen, die nicht den Anspruch haben anfangs...viel zu wollen oder Moca sollte...Moca muss, nee, weniger ist mehr.