So lange wir es können, werden wir es tun! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Donnerstag, den 08. August 2013 um 00:00 Uhr

Solange wir es können, werden wir es tun:

In den letzten Wochen haben wir wieder alte, kranke Hunde aufgenommen.
Ihre ehemaligen Besitzer sind auch alt und krank und können und konnten
sich nicht mehr richtig um ihre geliebten Vierbeiner kümmern oder auch
verstorben. Es ist bei der Abgabe nicht immer offensichtlich, dass es kleine
Großbaustellen oder große Kleinbaustellen sind, dass die Tiere krank sind, dass
sie eine Operation benötigen, dass sie dauerhaft Medikamente brauchen, dass
sie inkontinent sind, dass sie Spezialfutter benötigen und und und.

Alle diese Fellnasen sind liebevolle, weise und sehr dankbare Geschöpfe.

 

Da gibt es unseren Kongo, 11 Jahre alt (Schnauzer-Nix): an Morbus Cushing
erkrankt und Fisteln am After, er bekommt ein Medikament und Seniorfutter.

Kongo kam zu uns, da sein Besitzer verstarb. Er ist ein netter Rüde im besten
Hundealter, doch wie das nun einmal so ist, wenn man ins Alter kommt, hat
auch Kongo kleine Weh-wehchen. Er hat das sogenannte Morbus Cushing
Syndrom, das mittels Medikamente super in den Griff zu kriegen ist. Am After
hat er  3 kleine offene Stellen, sogenannte Fistelgänge. Dies alles ist tierärztlich
abgeklärt und muß lediglich beobachtet werden. Nichts desto trotz ist und
bleibt er ein super netter, agiler und munterer Geselle. Hündinnen mag er
gern, mit unserer Fairy lebt er glücklich zusammen. Er ist für jeden Ausflug
zu begeistern und freut sich mit seinen Menschen unterwegs zu sein, dabe
i läuft er angenehm an der Leine und achtet auf seine Menschen,
er möchte Ihnen gefallen.

 

Da gibt es Hugo, 9 Jahre (Labrador-Dt.Drahthaar-Mix): gesund und fit, aber alt.

Für Hugo war das der Glückstag schlechthin, ein eigenes Wasserbecken im Freilauf.
So richtig zum Abtauchen und Wohlfühlen, vor allem, wenn Hund, doch einige
Kilo zu viel auf den Rippen hat. Eins steht fest, Hugo liebt Wasser, aber auch
alle Menschen groß und klein, alle Hündinnen groß und klein, Rüden nicht so
unbedingt. Er ist, trotz seines Übergewichts, ein fitter Hund, läuft gerne, sein
Alter ist ihm nicht anzumerken. Hugo hat eine tolle souveräne Ausstrahlung,
er schaffte es in kürzester Zeit unserer Hündin Lusa Vertrauen zu geben.
Lusa hatte richtig Angst vor großen Hunden, Hugo nahm sie in seine Obhut
und alles ist gut

 

Da gibt es unseren Pancho, 9 Jahre (Altdeutscher SH): leichte HD, bekommt
Traumeel und Zeel und nach Bedarf ein Schmerzmittel

Pancho ist ein netter älterer Herr, liebt seine täglichen Spaziergänge, liebt seine
Menschen und andere Hundebegegnungen an der Leine tangieren ihn nicht.
Ein rundum zufriedenes Kerlchen, der sich nichts sehnlicher wünscht, wieder
seine Menschen um sich zu haben, gekrault und gebürstet zu werden, das liebt
er heiß und innig. Sein Geheimnis: im Garten relaxen, niemals einen Knochen für
später aufheben, sich vor dem Schlafengehen den Bauch kraulen lassen.

VERMITTELT:-)))

Da gibt es unser Ur-Opa`chen Bruno, 13 Jahre (Mischling): starke Arthrosen
in den Vorder-
und Hinterbeinen, er bekommt täglich Schmerzmittel, leckeres Futter und
Nahrungsergänzungsmittel und ein eigenes Körbchen für sich alleine :-)

Unser Ur-Opachen haben wir vom Tierheim Kassel übernommen. Wir dachten
uns, damit unser Ömchen Dixie nicht so alleine ist. Die Beiden sind auch ein
richtig nettes Team, sind sich immer einig, wer auf welche Decke darf und
wer dran ist, den Napf nachträglich auszuschlecken. Sind sie zusammen auf
unserem Gelände unterwegs, ist auch klar, wer sich von rechts und wer sich
von links an unsere Freigängerkatzen anschleicht um sie in die Flucht zu schlagen.
Nach getaner Arbeit geht es dann wieder ins Büro, es war ja anstrengend und
nun muß eine Runde geschnarcht (das ist wörtlich zu nehmen) werden.
Alte Hunde sind einfach nur klasse.

Wenn sich jemand unsterblich in Bruno verliebt und auch noch ebenerdig
lebt und wohnt, dann würde Opachen sicherlich gerne auch nochmal umziehen.
Seinen Lebensabend im Schoß der Familie zu verbringen wünschen wir jedem Tier.

 

UND  dann gibt es noch Max und Moritz, 12+14 Jahre (Dackel): Beide sind schon
ein paar Monate auf ihrer Pflegestelle und mittlerweile runderneuert und fit.
Sie benötigen Herztabletten und Spezialfutter.

 

UND dann gibt es noch Spike, 14 Jahre (Schäferhund): unser langjähriger, betagter Patenhund.
Er liebt Seniornassfutter, seine Ochsenziemer und Streicheleinheiten. Er benötigt Schmerzmittel.